Schulcafe

Der Neubau der Cafeteria befindet sich zur Zeit in Planung und soll schon bald Realität werden. Ein Auszug aus dem Planungsbericht sehen sie unten. Dieser wird in Zukunft aktualisiert.

Zum Schulessen steht den Schüern zur Zeit die alte Cafeteria zur Verfügung, welche hier mit weiteren Informationen bedient wird.

Projekt - Neubau Cafeteria - Carl Bechstein Gymnasium Erkner

1. Aufgabenstellung

Im Carl Bechstein Gymnasium werden derzeit ca. 800 Schüler beschult. Davon nehmen ca. 350 Schüler täglich in 2 Durchgängen an der Schulspeisung teil. Das sind rund 175 Schüler pro Durchgang. Dazu kommen ca. 20 Lehrer bzw. Gäste, so dass von 195 - 200 Essenteilnehmern pro Durchgang ausgegangen werden kann. Die Kreisverwaltung des Landkreises Oder-Spree beabsichtigt am Standort des Carl Bechstein Gymnasiums in Erkner eine neue Cafeteria zu errichten, um die Pausenversorgung der Schüler dieser Einrichtung zu gewährleisten. Dieses Gebäude ist als Ersatzbau der alten Cafeteria zu betrachten. Es ist dringend erforderlich einen behindertengerechten Zugang zur Cafeteria zu schaffen.
Die im Moment genutzte Cafeteria soll auf Grund des Bauzustandes nach Errichtung der neuen Versorgungsstätte abgerissen werden.
Die Arbeitsstättenverordnung fordert pro Essenteilnehmer 1 m² Speisesaalfläche. In der neu zu planenden Cafeteria sind folgende funktionelle Räumlichkeiten unterzubringen:

Speisesaal180 m²
Speisesaal Lehrer20 m² (Transparent abgeteilt)
Imbissküche40 m²
Spüle - Rückgabe15 m²
Vorrat20 m²
Umkleide Personal10 m²
1 Personaltoilette5 m²
Raum für Schülerschließfächer 15 m²

Neben der Anlieferungsfläche ist eine, die Cafeteria umschließende, befestigte Fläche zur Terrassennutzung vorzusehen. Die Cafeteria wird durch einen überdachten Gang mit den beiden Schulgebäuden verbunden. Dadurch muss der PKW Parkplatz der Lehrer vom Schulhof nach Abriss der alten Cafeteria auf diese Fläche verlegt werden.
Das vorliegende Raum- und Flächenprogramm wurde sowohl mit dem Amt für Gebäude- und Liegenschaftsmanagement, dem Schulverwaltungsamt als auch mit dem Direktor des Gymnasiums im Vorfeld besprochen und abgestimmt.
In der Cafeteria ist nur eine Personaltoilette vorzusehen. Für die Schüler werden ausdrücklich die WCs in dem Toilettengebäude und in dem Schulgebäude Haus 2 (Plattenbau) genutzt.
Durch den neu zu schaffenden Zugang des Schulgebäudes 2, der auf der Rückseite des Gebäudes neu geschaffen werden soll, und durch die Anbindung des überdachten Verbindungsganges werden sowohl die Cafeteria und das Schulgebäude 2 und das Bestandsschulgebäude Haus 1 verbunden. Am Anbindepunkt Haus 2 im Erdgeschoss des Schulgebäudes 2 entfallen 4 D-WC's. Unter Punkt 6 „WC-Bilanz" wird dies im Erläuterungsbericht im einzelnen erörtert.
Es besteht die Möglichkeit im Rahmen der geplanten Sanierung der Sanitäreinrichtungen des Schulgebäudes 2 Veränderungen und gegebenenfalls auch Forderungen zu berücksichtigen.

Es ist geplant, die Zufahrt von der Neu Zittauer Straße für den Anlieferverkehr der neuen Cafeteria zu nutzen, um den Zufahrtsbereich von der Heinrich-Heine-Straße und dem angrenzenden Pausenhof mit Verbindungsgang verkehrstechnisch zu beruhigen und die Schülerströme bzw. Schülerpausenaufenthaltsflächen vom Verkehr frei zu halten.
Das ist durch die Verlegung der Parkplätze aus dem Schulhofbereich auf die Fläche des alten Cafeteriagebäudes möglich. Somit verschwindet der ruhenden Verkehr grundsätzlich und vollständig vom Schulhof, was für die Nutzung als Pausenfläche eine große Aufwertung bringt.
Der bestehende alte Baumbestand wird bei den geplanten Baumaßnahmen nicht in Mitleidenschaft gezogen. Lediglich im Bereich des Lehrerparkplatzes werden geringfügig Strauchpflanzungen und 2 Bäume mit geringen Stammquerschnitten durch die Baumaßnahme gefällt werden müssen. Diese werden jedoch durch die Entsiegelung des Parkplatzes (Asphalt) und der geplanten Begrünung kompensiert bzw. aufgewertet.

2. Planungsansatz - Idee

Die Cafeteria wird als separates Gebäude neu geplant. Die Einordnung auf dem Schulgelände erfolgt, wie in der Grundlagenermittlung untersucht und bestätigt, zwischen den beiden Bestandsschulen.
Durch den Bau des geplanten Verbindungsganges sind alle Schulgebäude und die neue Cafeteria gut und funktional miteinander verbunden. Durch die Einordnung der Cafeteria zwischen den Bestandsschulgebäuden ergeben sich kurze Wege für Schüler und Lehrer während des Schulbetriebes. Die Funktionen rücken enger zusammen, eine multifunktionale Nutzung der Cafeteria ist gegeben. Sie steht jetzt im Zentrum der Gebäude.
Die bisher als Parkplatz genutzte Bitumenfläche muss zurückgebaut werden. Somit entfallen Kreuzungen der Verkehrsströme mit den Schülerwegen. Dies führt zu einer besseren Nutzung der Pausenflächen.
Der Neubau der Cafeteria ist ein rechteckiger Baukörper mit einem Flachdach. Die Fassade wird, in Anlehnung an den Aulabau, mit großen Fenster-Türflächen gestaltet. Nur in den funktionalen Räumen werden die Fensterflächen auf Lichtbänder reduziert. Diese ermöglichen zum einen eine ausreichende Belichtung mit Tageslicht und zum anderen eine optimale Raumnutzung (Stellflächen). Der Eingang erfolgt ebenerdig vom Pausenhof Heinrich Heine Straße. Er erfüllt somit die Forderung barrierefrei zu sein.
Die Anlieferung erfolgt über die Zufahrt der Neuzittauer Straße (bisher nur Feuerwehrzufahrt) um eine kreuzungsfreie Gestaltung der einzelnen Verkehrsströme (Schülerwege, Anlieferung) zu gewährleisten.
Der Cafeterianeubau ist, bis auf die Anlieferungszone, von einer gepflasterten Terrasse bzw. gepflasterten Wegen umgeben, die von drei Seiten eine Außennutzung zulässt und so multifunktional genutzt werden
kann.

3. Gebäudeplanung

Der Cafeterianeubau ist eingeschossig mit einer lichten Raumhöhe von 3,50 m und einer Attikaverkleidung. Die Konstruktion des Gebäudes besteht aus einem Stützen-Riegelsystem, die tragenden Wände sind aus Mauerwerk. Die nichttragenden Wände sind wahlweise setzbar. Für die Bautenhülle werden die Materialien der Aula wieder verwendet.
Als Dacheindeckung wird ein Pappdach, ebenfalls in Anlehnung an den Aulaneubau favorisiert. Durch die Attikaverkleidung ist das Dach aus der Fußgängerperspektive nicht einsehbar.
Detaillierte Untersuchungen dazu erfolgen in der nächsten Leistungsphase, der Entwurfsplanung.
Die Anforderungen des Brandschutzes werden eingehalten. Aufgrund der Eingeschossigkeit können alle Räume ebenerdig erreicht werden.

4. Anbindung des Verbindungsganges an die Bestandsgebäude

Im Bereich des Schulgebäudes 1 (Altbau) ist der direkte Zugang vom überdachten Verbindungsgang zu beiden Treppenhäusern möglich. Der Zugang vom überdachten Verbindungsgang zum Schulgebäude 2 (Plattenbau) ist von der Rückseite des bestehenden Zuganges nach Umbau möglich.
Voraussetzung dafür ist die Errichtung einer Treppe mit Podest und vier Stufen nach Abriss von 4 D-WCs.
Durch den direkten Zugang über die Rückseite des Schulgebäudes 2 wird der Weg zwischen den beiden Schulgebäuden um ca. die Hälfte verkürzt. Positiv wirkt sich darüber hinaus die Überdachung aus. So ist zu jeder Zeit und bei jedem Wetter ein geschützter Zugang für Lehrer und Schüler gegeben.

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